Stamers Frauen

Ulla Kopp will das Hamburger Kongresszentrum zum modernsten, schönsten und größten in Deutschland machen.
08.08.2015
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Große Bilder brauchen große Themen, konstatierte ein Künstlerfreund. Das leuchtete Ulla Kopp sofort ein, und sie nannte ihr nächstes großformatiges Gemälde „Nicht Nichts“. Mit Acrylfarben malt sie am liebsten, oft abstrakte Motive, aber meist mit einem Thema im Hinterkopf. Abends oder am Wochenende rollt sie in ihrer Wohnung den Teppich beiseite, bedeckt das Parkett mit einer Malerfolie und schaltet die Tageslichtlampe an. 30 bis 50 Kunstwerke schafft sie im Jahr, manchmal ganz kleine.

Ein Treffen mit Sonja Lahnstein-Kandel, deren eigene Lebensgeschichte ihr Wirken maßgeblich mitbestimmt.
18.07.2015
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Im schlichten schwarzen Kleid, die kleine Nadel des Bundesverdienstkreuzes am Kragen, steht sie im hinteren Teil des Raumes, wartet auf ihren Auftritt. Fünf Zigaretten habe sie morgens geraucht, gesteht sie, sonst höchstens eine pro Tag. Sie war eben aufgeregt.

Die Hitze treibt ihr Geschäft an: Claudia Hauswedell-Glaser betreibt den Beachclub Strandpauli. Dabei sollte das nur ein Hobby sein
04.07.2015
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Alles hier ist schief und krumm, die Sonnenschirme aus geflochtenem Bast und die orange-gestreiften Stehlampen. Vor der Photobox hängt ein zerrissener Jutesack, die Bambusmatten auf dem Dach der Bar hat der Wind durcheinander geweht. Der Bildschirm ihres Handys ist zersplittert. „Das macht nix“, stellt Claudia Hauswedell-Glaser gelassen fest, während sie an einem der robusten Holztische im Beachclub Strandpauli ihre pinkfarbene Lesebrille aufsetzt, um nach einer Telefonnummer zu suchen.

Ulrike Schmidt zieht als Betriebsdirektorin beim Hamburger Ballett im Hintergrund die Fäden.
27.06.2015
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Romeo & Julia, ein Ballett von John Neumeier, Musik von Sergej Prokofjew. Die Staatsoper ist voll besetzt, alle 1700 Plätze. Es ist die 170. Vorstellung seit der Premiere vor über vierzig Jahren. Ulrike Schmidt war mindestens zwei Dutzend Mal dabei. „Ich gucke mir alle Besetzungen an, weil es interessant ist, die Entwicklung der Tänzer zu sehen“, erklärt mir die Betriebsdirektorin des Hamburg Balletts. „Eine andere Besetzung – und das Ballett kann komplett anders wirken.“

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