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– mein persönliches Wort des Monats. "Dass die deutsche Kunst nach dem Ende der Amateurmalerdiktatur einige Jahre lang brachlag, sollte nicht verwundern", stellt Konstantin Richter in seinem Büchlein "Kafka war jung und er brauchte das Geld" fest. Lehrreich, leicht und lustig, diese "rasante Kulturgeschichte für Vielbeschäftigte".

Manfred Baumann, Norddeutschen bekannt durch seine jährliche Einladung zum Krebsessen auf Sylt, bedankte sich bei einem seiner Freunde für dessen Offenheit mit den Worten: "Danke, dass ich in deinen Gedanken spazieren gehen durfte." Was für ein schönes Bild!

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Ehrlich gesagt, ich gerate ständig in Situationen, wo ich dieses Sprichwort gerne umdrehen würde.

Ein sehr charmanter Freund hat neulich meinen "struppigen Humor" gelobt. Seitdem redet eine meiner besten Freundinnen immer von meinem "ruppigen Humor". Ich überlege, ob ich sie in den Kreis der zweitbesten Freundinnen zurückstufe.

… danke schön an den Fotografen Bertold Fabricius, der all diese wunderschönen Porträt-Fotos macht.
www.pressebild.de

Gala für Deniz Yücel und in der Türkei inhaftierte Journalistinnen und Journalisten
Donnerstag, 15. Juni ab 19:30 Uhr im
Uebel & Gefährlich, Feldstr. 66, Hamburg
Seit über 100 Tagen sitzt der Korrespondent der „Welt“ in der Türkei im Gefängnis – ohne Anklageschrift, ohne Aussicht, bald freigelassen zu werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Sigmar Gabriel fordern seine Freilassung – ohne Erfolg.
Am Donnerstag, den 15. Juni findet deshalb eine Gala der Solidarität mit ihm und anderen inhaftierten Journalistinnen und Journalisten statt – mit Musik, Lesung, Hate Poetry. Es treten auf:
Moderation:
Ingo Zamperoni
Bands und Musiker:
Slime, Rhonda, Trümmer, Lùisa, Frank Spilker, Bernd Begemann
Lesung, Darbietung, Hate Poetry
Extra3, Nico Semsrott, Kerim Pamuk u.a.
Gespräch:
Nils Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD
Guillaume Perrier, Türkeikorrespondent für französische Zeitungen
Aftershow:
Schwule Mädchen Soundsystem (Fettes Brot, DJ Set, DJ Frau Bass

Tom Buhrow, Sabine Stamer
Mein Amerika – Dein Amerika
Ein originelles und unterhaltsames Porträt Amerikas
Rowohlt Verlag  |  2006  |  Hardcover und Taschenbuch, mit Fotos, auch als E-Book  |  288 Seiten  |  € 19,90  |  Bestseller!

Über zehn Jahre haben wir in den Vereinigten Staaten gelebt, kennen nicht nur das offizielle, sondern auch das private Amerika. Wieso man über die Frage „How are you?“ nicht lange nachdenken sollte, weshalb viele Gläubige weite Wege zu ihrer Kirche in Kauf nehmen, warum das Auto für Jugendliche der wichtigste ort auf Erden ist und wieso ein Friedhofsbesuch nicht lange dauern muss: Auf diese und andere Fragen finden Sie hier Antwort.

Das Buch gibt es bei Rowohlt auch als E-Book.

Bettina de Cosnac, Dagmar Krämer-Anderson, Sabine Stamer
Drei-Länder-Chat
Kulturführer für den alltäglichen Grenzverkehr
Alltag in Amerika, Frankreich und Deutschland
Rowohlt Verlag  |  2009  |  Broschur  |  Alltag in Amerika, Frankreich und Deutschland

Drei Freundinnen tauschen sich aus über die Länder, in denen sie leben: Funktioniert die Schule Frankreich besser als in den USA oder in Deutschland? Mutter sein und Karriere machen - ist das in Amerika eher vereinbar als in Europa? Warum futtern die Amerikaner bedenkenlos von Pappgeschirr, während die Deutschen pedantisch ihren Müll sortieren und die Franzosen sich erstmals ein Umweltministerium schaffen?

Informative und oft überraschende Einblicke in den Alltag von drei sehr unterschiedlichen Gesellschaften.

Tom Buhrow, Sabine Stamer
Mein Deutschland - Dein Deutschland
Wir entdecken unsere alte Heimat neu.
Ein nachdenklicher, überraschender Blick auf Deutschland.
Rowohlt Verlag  |  2010  |  Hardcover oder Taschenbuch, mit Fotos, auch als E-Book  |  256 Seiten  |  € 19,95

Nach zwölf Jahren im Ausland kommen wir zurück und versuchen erstmal, ein Haus zu kaufen, spazieren in diesen Hauskauf aber wie die ahnungslosen Weihnachtsgänse und verlieren fast unsere Ersparnisse und den Glauben an ehrbare Kaufmannstraditionen. Im Supermarkt wundern wir uns über all die geduldigen Kunden, die ganz brav unbezahlte Akkordarbeit leisten. In den Schulen registrieren wir etwas fassungslos, wie die Schüler sich durch den grauen Schulalltag kämpfen und weder Spaß haben, noch besonders viel lernen.

Aber wir genießen frisches Brot in allen Variationen; Handwerker, die (meist) wissen, was sie tun; Bürgersteige zum Flanieren und funktionierende öffentliche Verkehrsmittel. Wir bewundern, wie sich der Osten über 20 Jahre nach Öffnung der Grenze entwickelt hat. Was für eine historische Leistung – diese friedliche Revolution!

Es gibt viele gute Seiten an Deutschland, die wir im Ausland vermisst haben, und so kamen wir zurück mit der Absicht, Deutschland zu lieben, mussten aber häufig feststellen: Deutschland will gar nicht geliebt werden.

Wir betrachten Deutschland durch die amerikanische und die französische Brille, was keineswegs bedeutet, dass woanders alles besser ist, aber es ist eben anders. Und oft kann man daraus lernen.

Ein persönlicher Erfahrungsbericht kombiniert mit politischer Analyse.

Aus dem Inhalt:
Im Schlaraffenland der Schnäppchenjäger . Zurück im deutschen Alltag . Letzter Halt vor der Zonengrenze . Nur nicht im falschen Chor singen! . Aus dem Plattenbau nach Afghanistan . Wendekinder machen sich selbständig . Glückskiller Schule . Zwischen Kadavergehorsam und Chaos . Familienmodelle: drei Jobs für zwei Personen . Zum Geburtstermin bei den Rolling Stones . «Marathon – das packst du nicht!» . Es geht nicht ums Laufen, es geht ums Leben . Der arbeitslose Kunde . Mit Yoga in den Gartenbau . Leben ohne Schweine-Mettwurst . Bericht zur Lage der Nation an einem Beispiel . Kann man Liebe kaufen? . Unser Europa der Eliten . Ein Porsche ist ein Porsche ist ein Porsche ... . Jeder hält sich für den kleinen Mann

Sabine Stamer
Marco Polo Washington DC
Meine zweite Heimat!
Reisen mit Insider-Tipps.
Mairdumont  |  seit 2000 in aktualisierten Fassungen  |  Broschur  |  128 Seiten  |  € 9,95

Was für eine Stadt! Alles ist möglich in Washington D.C.! Die amerikanische Hauptstadt bietet viel Grün und Wasser zum Joggen, Skaten oder Boot fahren und abwechslungsreiche, hübsche Stadtviertel zum Bummeln. Die vielfältige Restaurantszene ist international geprägt, und in den Museen für Kunst, Geschichte und Technik müssen Sie zumeist keinen Eintritt zahlen. Besuchen Sie die Orte, wo so manche weltpolitische Entscheidung getroffen wird. Gehen Sie anschließend ins Sinfoniekonzert, in einen Jazzkeller oder eine Blueskneipe. Suchen Sie Anregung, Aufregung und trotzdem Ruhe? Dann sind Sie in Washington D.C. genau richtig!

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